Lazarz

MASTZELLTUMOR der KOPFHAUT

 

Dsungarischer Zwerghamster: männlich, 30 Monate alt, seit 3 Wochen erbsengroße Zubildung am Kopf mit Haarverlust.

Entfernung der Umfangsvermehrung inkl. eines größeren Hautbezirkes.

Die Kopfhaut wurde vernäht und die Wunde war 10 Tage nach der OP beim Fäden ziehen komplikationslos verheilt.

Patho-Histo: MASTZELLTUMOR (gutartig) der Kopfhaut.

Bericht der Fachpraxis für Tierpathologie in München von Frau Dr. Eva Ludwig:
Es liegt ein Tumor der Gewebemastzellen vor. Zum biologischen Verhalten dieses Tumors beim Hamster sind keine Literaturangaben zu finden. In einem Paper (NISHIZUMI et al..: Cuntaneous Mastocytomas in Djungarian Hamsters. Exp. Anim. 49(2), 127-130, 2000) wird die Mehrzahl der Mastzelltumoren als hoch differenzierte Variante eingestuft. Lediglich in einem Fall war eine verminderte Granulierung und mitotische Aktivität beschrieben, was hier mit einem Grad III-Tumor in Einklang gebracht wird. Im aktuellen Fall finden sich zwar vermehrt Mitosen, der Granulagehalt ist allerdings auch eher hoch. Aufgrund fehlender Studien bleibt eine sichere Einschätzung der Dignität somit offen.

Tierärztliche Praxis für Heimtiere & Kleintierpraxis | Dr. Bernhard Lazarz - Fachtierarzt für Heimtiere

Zusatzbezeichnung Zahnheilkunde

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